Das “Son-rise program” – ein hilfreicher Ansatz?

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Ein Video zur Einführung in das "son-rise program" gibt es hier https://youtu.be/NeJUK-rXcyQ

Negativ anzumerken ist:
1.) Die Idee, Autismus zu "heilen"
2.) Die starken Übertreibungen (aus europäischer Sicht)
3,) Die starke Kommerzialisierung
4.) Die fürchterliche Hintergrundmusik im Video, die zeigt, dass die Macher Autismus nicht wirklich verstanden haben (oder sich zumindest nicht auch an Autisten richten).

Aber sehr positiv finde ich die dargelegten Grundlagen, die da lauten:
1.) Akzeptieren und "feiern" des Kindes (machen Eltern mit nichtautististischen Kindern ja auch).
2.) Das Schaffen einer ablenkungsfreien Umgebung (erleichtert die Konzentration).
3.) Das Verstehen vieler Verhaltensweisen von autistischen Kindern als Kommunikationswunsch und -versuch!
4.) Der spielerische Umgang.
5.) Das Spiegeln/Imitieren der Verhaltensweisen des autistischen Kindes (auch wenn es vielleicht nicht so extrem sein muss).

Im großen und ganzen stimmt das Programm als praktische Umsetzung mit dem überein, was ich auch theoretisch so in "Hilfen für Autisten?" dargelegt habe.

 

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