Neurologie, Neurophysiologie

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Die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema Autismus schnellt in die Höhe.


Hauptprobleme dabei sind:

- die Hypothesen sind monokausal (Oxytocin, MDMA, Spiegelneuronen …)

- nur ein Symptom wird berücksichtigt

- nur Negativ-Symptome werden berücksichtigt

- die Untersuchungen sind eindimensional und sind schon vom Ansatz her nicht geeignet, komplexe Strukturen zu erklären.


Oder hauen Sie mit dem Hammer auf den Motor ihres Autos, wenn dieses nicht anspringt?


Siehe auch unter “ad-hockery


In meinen Augen ein vielversprechender Ansatz zum Verständnis (!) von Autismus ist die Untersuchung von

- Default-Mode-Network DMN, auch Task-Negativ-Network TNN

im Verhältnis zum

- Task-Positiv-Network TPN


Dabei ist das DMN zuständig für Ruhe- und Erholungsphasen sowie soziale Interaktion, während das TPN zuständig ist für Aufgabenlösung.

DMN und TPN unterdrücken sich dabei gegenseitig, d.h. nur eins der beiden kann jeweils aktiv sein.

 

Literatur dazu unter

http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=dmn+autism&btnG=&lr=